Beschlussvorlage - VO/2026/0667
Grunddaten
- Betreff:
-
Bewässerungskonzept der Hansestadt Wismar
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 68 Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb
- Bearbeiter:
- Mirjam Völsen
- Beteiligt:
- I Bürgermeister; II Senator
- Verantwortlich:
- Buntrock, Stephanie
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Eigenbetriebsausschuss
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zur Kenntnis
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07.04.2026
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02.06.2026
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Sachverhalt
Mit der Sitzung des Eigenbetriebsausschusses vom 02.09.2026 wurde die Verwaltung gebeten, das Bewässerungskonzept für öffentliche Grünflächen und Bäume vor Beginn der nächsten Bewässerungsperiode dem Ausschusses vorzustellen.
Im Folgenden wird die aktuelle Praxis der Bewässerung von öffentlichen Grünanlagen, des Friedhofs und der Bäume durch den EVB dargestellt.
Bäume
Jungbäume in den ersten 6 Standjahren und Altbäume mit problematischem Standort bzw. nach u.a. Baumaßnahmenstress werden intensiv bewässert. Bei den Jungbäumen übernehmen diese Arbeiten in den ersten 2 Standjahre nach Pflanzung die bauausführenden Firmen des Garten- und Landschaftsbaus entsprechend der Vorgaben für die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Danach wird sowohl im Friedhofs- wie im Stadtgrünbereich die Bewässerung der Jungbäume in besonders trockenen Monaten mittels Bewässerungssäcken vorgenommen.
Der EVB verfügt derzeit über 150 Bewässerungssäcke. Diese werden je nach Wetterlage entsprechend befüllt. Aus fachlicher Sicht ist diese Anzahl ausreichend für die zu versorgenden Bäume.
Mobiles Grün
Das mobile Grün im Altstadtbereich bedarf einer intensiven Bewässerung. Die Wassergaben sind mindestens einmal wöchentlich bis bedarfsweise nach Witterung täglich notwendig. Diese verursachen daher einen hohen Ressourcenaufwand.
Die Ausstattung des Boulevardbereichs mit 11 Pflanzkübeln, die mit einem integrierten Wasserspeicher versehen sind, reduzieren die Bewässerungsgänge für diese auf ein- bis zweiwöchentlich je nach Witterung.
Stauden und Saisonblumenflächen
Stauden und Saisonblumenflächen in den Park- und Grünanlagen werden entsprechend der Wetterlage in besonders trockenen Monaten mit ein bis zwei Wassergaben wöchentlich versorgt.
Eine Herausforderung bilden die straßenbegleitenden Staudenflächen. Der problematische Standort wird durch biotische und abiotische Faktoren zusätzlichem Stress ausgesetzt. Das heißt, dass das äußere Erscheinungsbild durch Hundeexkremente, Salzeintrag durch die Abdrift und das Spritzwasser im Winter und Trittbelastung beeinflusst und verändert wird. Zusätzliche Pflegeleistungen wie Dünger- und Wassergaben sind hier notwendig.
Friedhof
Auf dem Friedhof wird teilweise mit einer Tröpfchenbewässerung gearbeitet. In den Pflanzbereichen entlang des Hauptweges zur Trauerhalle und im Zypressenweg ist diese verlegt. Sonst erfolgen alle Wassergaben analog des vorher genannten.
Technik
Die Bewässerung der Anlagen des Friedhofs und des Stadtgrüns erfolgen mittels Transportfahrzeug und Wassertank (2x 1.800 l, 1x 2.000 l, 1x 1.000 l) mit Pumpe und Schlauch. Vorzugsweise werden die frühen Morgenstunden zur Bewässerung genutzt, da Wassergaben in diese Zeit am effektivsten von Boden und Pflanze aufgenommen werden kann.
Weitere Maßnahmen
Im Weiteren werden Maßnahmen wie z.B. Feuchtigkeitsschutz durch eine Mulchschicht in vielen Gehölz- und Staudenflächen angewendet. Somit wird die Verdunstung um 30-60% reduziert und die Feuchtigkeit bleibt im Boden den Pflanzen zur Verfügung. Mulch unterstützt die Temperatur im Boden zu stabilisieren und die Wurzeln vor Überhitzung zu schützen.
Bürgerbeteiligung
Eine Versorgung von Altbäumen durch Bürgerinnen und Bürger wird kritisch gesehen. Eine stammnahe Bewässerung von Altbäumen ist aus fachlicher Sicht wenig sinnvoll ist, da die Wasseraufnahme über die vom Stamm weiter entfernten Feinwurzeln stattfindet. Zudem sind bei Altbäumen erhebliche Wassermengen erforderlich. Eine Bewässerung, die sich ausschließlich auf den Stammfußbereich konzentriert, könnte hier nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen und die Bäume nicht ausreichend versorgen.
Noch kritischer sieht die Verwaltung die Versorgung von Jungbäumen durch Bürgerinnen und Bürger. Hier ist eine noch feinmaschigere und fachgerechtere Überwachung und Bewässerung notwendig, die bereits fest in die Arbeitsabläufe des EVB integriert ist.
In den vergangenen Jahren gab es bereits einige Projekte mit Bürgerbeteiligung, die leider alle gescheitert sind (Spielplatzpaten, Lindengarteninitiative, Baumpaten).
Eine Bürgerbeteiligung bedeutet sehr viel Aufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zur Anleitung und Kontrolle der Ausführung.
Finanz. Auswirkung
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X |
Keine finanziellen Auswirkungen |
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Finanzielle Auswirkungen gem. Ziffern 1 - 3 |
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1. Finanzielle Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr |
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Ergebnishaushalt |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Ertrag in Höhe von |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Aufwand in Höhe von |
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Finanzhaushalt |
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Einzahlung in Höhe von |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Auszahlung in Höhe von |
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Deckung |
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Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung |
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Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert |
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Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr (bei Bedarf):
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2. Finanzielle Auswirkungen für das Folgejahr / für Folgejahre |
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Ergebnishaushalt |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Ertrag in Höhe von |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Aufwand in Höhe von |
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Finanzhaushalt |
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Einzahlung in Höhe von |
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Produktkonto /Teilhaushalt: |
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Auszahlung in Höhe von |
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Deckung |
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Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung |
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Die Deckung ist/wird wie folgt gesichert |
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Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen für das Folgejahr/ für Folgejahre (bei Bedarf):
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3. Investitionsprogramm |
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Die Maßnahme ist keine Investition |
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Die Maßnahme ist im Investitionsprogramm enthalten |
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Die Maßnahme ist eine neue Investition |
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4. Die Maßnahme ist: |
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neu |
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freiwillig |
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eine Erweiterung |
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Vorgeschrieben durch: |
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(Alle Beträge in Euro)
