Antrag aus der Politik öffentlich - VOP/2026/0654
Grunddaten
- Betreff:
-
Bedarfsgerechte und flächendeckende Ausstattung aller Stadtteile mit Hundekotbeutel-Spendern
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag aus der Politik öffentlich
- Federführend:
- 1 Büro der Bürgerschaft
- Bearbeiter:
- Büro der Bürgerschaft
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bürgerschaft der Hansestadt Wismar
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Entscheidung
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26.03.2026
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Beschlussvorschlag
Der Bürgermeister wird beauftragt bis zur Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar im Mai 2026 zu prüfen, wie eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ausstattung der Hansestadt Wismar mit Hundekotbeutelspendern möglich ist. Hierbei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
- Die Kalkulation der Unterhaltskosten muss differenziert und verursachergerecht erfolgen. Die variablen Zusatzkosten (Material, Befüllungszeit) sind dabei von den allgemeinen Kosten der allgemeinen Papierkorbentleerung zu trennen.
- Die Wohngebiete sind zu priorisieren. Alle bislang unversorgten Stadtteile sind bei der Ausstattung mit Spendern vorrangig zu berücksichtigen.
- Es ist die Anschaffung von Spendern mit Einzelentnahme-Systemen zu prüfen, um die „Block-Entnahme“ von Beuteln zu verhindern, um so die Materialkosten zu senken.
- Die Platzierung der Spender soll sich an den tatsächlichen Laufrouten der Hundehalter orientieren, statt ausschließlich an städtebaulichen Aspekten oder dem Touristenaufkommen.
Sachverhalt
Die Antwort auf die Anfrage (BAP/2026/0603) hat gezeigt, dass es bei 31 Spendern im gesamten Stadtgebiet nicht möglich ist, von einer flächendeckenden Versorgung zu sprechen. Die Behauptung der Verwaltung, dass kein Stadtteil unversorgt sei, steht im Widerspruch zur Auflistung der Spender. In Wohngebieten wie dem Friedenshof, Dargetzow, dem Musikerviertel, Redentin und anderen steht kein Spender. Außerdem kann die bisherige Berechnung von 6.000 € pro Standort nicht als Grundlage für Entscheidungen dienen, da sie die Kosten für die allgemeine Stadtreinigung unsinnigerweise dem Budget der Hundevorsorge zurechnet. Es darf nicht sein, dass Sauberkeit nur in der Altstadt oder in touristischen Hotspots gewährleistet ist.
