Anfrage aus der Politik öffentlich - BAP/2026/0637

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die der Bauleitplanung VO/2021/4005 beiliegenden Umweltgutachten zeigen im Gebiet der ehemaligen Kokerei extreme Kontaminierungswerte für Cyanide, PAK und MKW im Boden, die bis zu tausendfach über den Grenzwerten lagen. Es wurde daher vor der Bebauung mit einem Einkaufszentrum eine Bodensanierung durchgeführt, die allerdings nicht das gesamte kontaminierte Bodenmaterial umfasste und auch nicht das Areal komplett abdeckte. Ein Teil des Aushubs befindet sich seit dem Bau immer noch ungesichert auch auf städtischem Land. Die Inhaltsstoffe werden daher seit mehreren Jahren ausgewaschen und können in die Kleingartenanlage bzw. das Feuchtbiotop Kuhweide abfließen. 

 

In diesem Kontext erbitten wir die Antwort auf folgende Fragen:

  1. Warum ist der kontaminierte Aushub auf städtischem Land nicht sofort fachgerecht entsorgt worden.
  2. Warum wurde dieser nicht fachgerecht abgedeckt, um das Auswaschen von Gefahrstoffen zu verhindern?
  3. Warum ist die Stadt nicht in Bezug auf den kontaminierten Aushub auf den privaten Grundstücken im Drewespark durch Ersatzvornahme tätig geworden? Gefahr ist ganz offensichtlich im Verzug.
  4. In welchen Konzentrationen treten Cyanide, PAks und MKWs in dem belasteten Aushub auf , und wie verhalten sie sich zu den Grenzwerten?
  5. Wie wurde sichergestellt, dass die benachbarten Gärten durch Auswaschungen nicht kontaminiert werden?
  6. Gab es Hinweise seitens der Gärtnerschaft über Auffälligkeiten in ihren Gärten? Wenn ja wann und welche Hinweise waren es?
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