Antrag aus der Politik öffentlich - VOP/2026/0601
Grunddaten
- Betreff:
-
Barrierearme Querungsstellen in der Altstadt – denkmalverträgliche Anpassung des Pflasters
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag aus der Politik öffentlich
- Federführend:
- 1 Büro der Bürgerschaft
- Bearbeiter:
- Büro der Bürgerschaft
- Verantwortlich:
- Christoph Meister
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bürgerschaft der Hansestadt Wismar
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Entscheidung
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29.01.2026
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Gestoppt
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Bau- und Sanierungsausschuss
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Vorberatung
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09.03.2026
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Bürgermeister wird beauftragt an den herabgesetzten Bordsteinquerungen in der Wismarer Altstadt – insbesondere an Straßenübergängen mit historischem Pflaster – Möglichkeiten zu prüfen, das Pflaster so zu glätten oder neu zu verfugen, dass Rollstuhlfahrer, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Nutzer von Kinderwagen eine sichere, schmerzfreie und barrierefreie Querung erfahren. Dabei soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang eine solche Anpassung mit den Auflagen des Denkmalschutzes und der Welterbe-Erhaltung vereinbar ist. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sollen dem zuständigen Ausschuss zeitnah vorgelegt werden.
Sachverhalt
Sachverhalt
Das historische Pflaster der Altstadt trägt wesentlich zum Erscheinungsbild und Charakter des UNESCO-Welterbes bei. Gleichzeitig stellt es für viele mobilitätseingeschränkte Personen ein erhebliches Hindernis dar – insbesondere an abgesenkten Bordsteinen, wo Rollstühle oder Rollatoren häufig durch Unebenheiten ins Ruckeln geraten oder mit ihren Rädern im Pflaster klemmen. Es wurde mehrfach berichtet, dass die damit verbundenen Erschütterungen für die Betroffenen schmerzhaft sind oder die sichere Querung der Straße gefährden.
Die vorgeschlagene Maßnahme ermöglicht punktuelle Verbesserungen, ohne das Gesamtbild der Altstadt zu beeinträchtigen. Sie ist technisch umsetzbar, verursacht vernachlässigbare Mehrkosten und kann im Rahmen künftiger Baumaßnahmen berücksichtigt werden. Durch barrierearme Übergänge wird die Altstadt für alle besser zugänglich – für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und auch für Touristen.
Eine denkmalverträgliche Umsetzung dieser Anpassungen liegt im Interesse einer inklusiven Stadtentwicklung und kann Vorbildwirkung für andere Welterbe-Städte entfalten.
