Antrag aus der Politik öffentlich - VOP/2025/0576
Grunddaten
- Betreff:
-
Planung und Durchführung eines Jugendaustausches
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag aus der Politik öffentlich
- Federführend:
- 1 Büro der Bürgerschaft
- Bearbeiter:
- Büro der Bürgerschaft
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bürgerschaft der Hansestadt Wismar
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Entscheidung
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11.12.2025
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Beschlussvorschlag
1. Die Präsidentin der Bürgerschaft wird gebeten im Jahr 2026 einen Jugendaustausch zu organisieren. Hierbei wird sie durch je einen Vertreter aus jeder Fraktion, den fraktionslosen Bürgerschaftsmitgliedern und Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlamentes unterstützt.
2. Als Teilnehmerkreis werden alle Klassensprecher der Wismarer Schulen, sowie Vertreter des AStA der Hochschule Wismar benannt. Darüber hinaus soll es Vereinen und Verbänden in der Hansestadt möglich gemacht werden, interessierte Jugendliche im Alter von 12-20 Jahren für die Veranstaltung anzumelden.
3. Die Veranstaltung soll unter der Fragestellung stehen, wie die Kommunikation zwischen Politik und Jugendlichen verbessert werden kann. Weiterhin soll den Jugendlichen die Möglichkeit eingeräumt werden, offen anzusprechen, was ihnen in Wismar gefällt und was ihnen fehlt.
4. Mit der Auswertung des Jugendaustausches wird der Kulturausschuss beauftragt. Sollte der Ausschuss eine Weiterführung des Formates befürworten, wird die Präsidentin um eine Fortsetzung der Veranstaltung im Jahr 2027 gebeten.
5. Der Bürgermeister wird beauftragt zu prüfen, inwieweit etwaige anfallende Kosten finanziert werden können.
Sachverhalt
Wir schlagen vor, in Wismar eine Veranstaltung zu etablieren, die jungen Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Ideen und Anliegen direkt in die Stadtgestaltung einzubringen, sich untereinander zu vernetzen und einen Einblick in kommunalpolitische Abläufe zu erhalten. Ein solcher Jugendaustausch bietet in Ergänzung zu der bereits bestehenden und an sich sehr guten Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes eine zusätzliche Plattform für Mitbestimmung und Verantwortung. Er integriert die Perspektiven junger Menschen in den kommunalen Entscheidungsprozess und ermöglicht ihnen einen direkten Austausch mit Mitgliedern der Bürgerschaft, dem Bürgermeister und dem Landkreis als wichtigsten Aufgabenträger der Jugendhilfe. Dadurch können aktuelle Fragen, Anliegen und Bedarfe schnell erfasst und kurz- oder langfristig in Umsetzung gebracht werden.
Durch eine aktive Beteiligung junger Menschen an der Stadtentwicklung wird ihre Identifikation mit der Stadt positiv gestärkt. Dies halten wir für essenziell. Daher sprechen wir uns im Falle einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung schon jetzt für eine Fortsetzung im kommenden Jahr aus. Positive Erfahrungen mit der Durchführung direkter Austauschformate haben bspw. Die Städte Stralsund (siehe Niederschrift in der Anlage) und Erlangen gemacht.
Nach Verweisung unseres ursprünglichen Antrages (VOP/2025/0369) in den Kulturausschuss, haben wir den Antrag entsprechend der Hinweise seitens der Ausschussmitglieder überarbeitet. Wesentliche Änderungen liegen in einer weiteren Konkretisierung des Teilnehmerkreises, der festen Einbindung des KiJuPa, sowie der Benennung einer konkreten Fragestellung/eines Themas für die Veranstaltung. Wir bitten um ihre Zustimmung.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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326,4 kB
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