08.07.2025 - 6.2 Einheitliches Becherpfandsystem bei Großveranst...

Beschluss:
zurückgezogen
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Wortprotokoll

Wortmeldungen: Frau Kelm, Herr Meister, Herr Ortland, Herr Schmidt, Herr Schröder

Frau Donath

 

Frau Kelm erläutert den Fraktionsantrag. Beim Hafenfest ist aufgefallen, dass die Standbetreiber verschiedene Pfandsysteme haben. Es wäre wünschenswert, wenn es ein einheitliches Pfandsystem geben würde. Dieses Feedback hat die Fraktion auch von mehreren Bürgern erhalten.

 

Frau Donath verweist auf die Ausführung im Bericht/ Antwort VOP/2025/0387-01 zum Fraktionsantrag. In den laufenden Verträgen ist eine solche Ergänzung nicht möglich.

Sie berichtet von der Kieler Woche. Dort werden neben einheitlichen Pfandbechern auch Mehrwegbesteck und -geschirr ausgereicht.

Frau Donath weist darauf hin, dass die Kosten für die Beschaffung/ Reinigung der einheitlichen Mehrwegpfandbecher für Veranstaltungen entweder vom Veranstalter, der Hansestadt Wismar oder von den Standbetreibern zu tragen wären.

 

Frau Kelm möchte den Fraktionsantrag dahingehend ändern, dass in zukünftigen Interessenbekundungsverfahren für Großveranstaltungen in der Hansestadt Wismar das Kriterium des einheitlichen Pfandsystems ergänzt wird.

 

Herr Meister erkundigt sich nach der Anzahl Standbetreiber, die Getränke auf dem Schwedenfest anbieten

 

Es sind ca. 30 bis 40 Anbieter.

 

Herr Schröder schlägt eine Clusterbildung für ein einheitliches Becherpfandsystem vor – Altstadt und Alter Hafen.

 

Frau Donath schlägt für das Interessenbekundungsverfahren für die Ausrichtung des Schwedenfestes der Hansestadt Wismar für die Jahre 2026 bis 20230 folgende Ergänzung vor:

 

Abfallmanagement & Kreislaufwirtschaft:

Im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft gilt eine Mehrwegpflicht inkl. Pfandsystem. Dieses System soll ökologisch, ökonomisch sinnvoll und nutzerfreundlich gestaltet werden.

 

Nutzerfreundlich greift die einfache und angenehme Handhabung für die Besucher auf. Darunter zählt auch eine klare Kommunikation der Funktionsweise, eine ausreichende Anzahl an leicht erreichbaren Rückgabestellen, kurze Wartezeiten sowie ein einheitliches und verständliches Pfandsystem (unter anderen auch ein einheitlicher Preis für den Pfand).

 

Die Ausschussmitglieder begrüßen diesen Vorschlag von Frau Donath.

 

Frau Kelm zieht daraufhin ihren Antrag zurück.

 

 

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Beschluss:

Der Bürgermeister wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass bei öffentlichen Großveranstaltungen in der Hansestadt Wismar ein einheitliches Becherpfandsystem oder gar kein Becherpfandsystem mehr umgesetzt wird.

Das gilt sowohl für Veranstaltungen der Hansestadt Wismar selbst und Veranstaltungen dritter Anbieter.

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Abstimmungsergebnis: zurückgezogen

 

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